Dienstag, 31. Juli 2012

18. Tag - Koh Samui

Oh wie ist das schoen! So hatte ich mir das doch vorgestellt. Den ganzen Tag am Strand rumhaengen, ab und zu mal ins erfrischende, aber absolut nicht kalte Wasser springen und hier und da einen kleinen Snack der Strandverkaeufer zu sich nehmen. Das nenne ich doch jetzt einmal Luxus :) Mir geht es gerade echt gut und ich bin absolut entspannt. Vielleicht werden wir noch den einen oder anderen Trip planen, aber ansonsten steht jetzt erst einmal das Relaxen an vorderster Stelle. Und das ist auch gut so :)








Mit den Koelner Maedels verstehen wir uns auch praechtig. Deshalb gehen wir auch gleich zusammen essen. Yummie!

17. Tag - Surat Thani - Koh Samui

Huiuiuiuuiiiiiiiiiii, endlich sollte es so weit sein. Nachdem der Zug in Surat Thani gelandet war und ich eine ziemlich schlaflose Nacht verbracht hatte (Hitze und Muecken), durften wir nach einem kurzen Bustransfer endlich auf die Faehre steigen, die uns nach Koh Samui bringen sollte. Absolut ueberladen legte das Schiff bei strahlendem Sonnenschein ab und schwupps waren wir auch schon da :) Mit dem Taxi-TukTuk ging es dann zum Maenam Beach, den wir uns schon vorher auserkoren hatten, da er relativ fernab vom Massentourismus gelegen sein sollte. Denn wir wollen uns ja jetzt schliesslich von unserer schoenen, aber auch total anstrengenden Reise erholen.

Und tatsaechlich hatte das Internet nicht zu viel versprochen. Der Strand ist unglaublich traumhaft, sauber und vor allem total idyllisch. Endlich unter Palmen liegen und die Seele baumeln lassen. Alles, was wir wollten. Unser Bungalow liegt direkt am Strand an zweiter Stelle und passt genau in unsere Preisvorstellungen. Fuer 5 Euro pro Person und Nacht haben wir Strandlage, eine kalte Dusche und ein extrem kleines Zimmer, wo man schnell mal aus Versehen seinen Po in das Gesicht des anderen streckt. Nunja, aber wir wollen uns nicht beschweren, denn im Bungalow werden wir wohl nicht die meiste Zeit verbringen.






Nach dem Abendessen im hoteleigenen Restaurant haben wir den Abend bei einem Bier und Meeresrauschen mit 2 Maedels (Bea und Christiane aus Koeln) ausklingen lassen. Sehr nett.
Ach ja, heute gabs uebrigens das erste nicht-asiatische Essen seit Wochen. Ich konnte nicht widerstehen ;)

16. Tag - Bangkok - Surat Thani

Juhu, heute sollten wir uns doch endlich der Insel naehren - jippie! Aber zunaechst hatten wir nach 14-stuendiger Zugfahrt von Chiang Mai nach Bangkok noch ca. 10 Stunden zu ueberbruecken. Wie der Zufall es so wollte war dann tatsaechlich gerade Wochenende und so haben wir schnell den beruehmten Chatuchak-Wochenendmarkt aufgesucht. Hier haben wir uns ca. 6 Stunden aufgehalten, wobei wir vielleicht ein Viertel der ganzen Staende gesehen haben. Der Markt ist echt enorm riesig und du kannst hier alles, was geht und steht, von Klamotten ueber Handarbeiten und Tieren, erhandeln. Obwohl wir den kleinen Dinger kaum widerstehen konnten und sie uns ueberaus leid taten, haben wir doch kein Hundebaby mitgenommen. Was eine Reizueberflutung, aber trotzdem sind wir fuendig geworden. Hach ja, zum Mittag gab es dann an einem Strassenstrand eine ausgewogene Mahlzeit, wie so oft: fried rice ;) Aber immer noch lecker!!!




Um halb 5 konnten wir dann endlich unseren Zug in Richtung Strand besteigen. Auch hier durfte unser obligatorisches Abendbier nicht fehlen. Allerdings hatte es bei Maren eine ganz sonderbare Wirkung, vielleicht durch die Benutzung eines Strohhalms hervorgerufen??? Man weiss es nicht, denn kurze Zeit spaeter hatte ich aehnliche, wenn doch nicht ganz so schlimme Symptome ;)



Sonntag, 29. Juli 2012

15. Tag - Chiang Mai - Bangkok

Nach einem kurzen Shoppingausflug, da Chiang Mai nunmal einfach nicht sonderlich viel zu bieten hat, ging es heute wieder ab zum Bahnhof und dort wieder ab in den Nachtzug. Ein echt anstrengendes und langweiliges Unterfangen. Zum Glueck hatten wir echt total unterhaltsame Sitznachbarn. Die beiden stammten aus Suedafrika und wandern gerade gemeinsam von Schottland nach Australien aus. Sehr spannend :) Tja, ansonsten haben wir heute nicht viel erlebt. Witzig war noch unser kleiner Streifzug durch die Waggons, der uns in das Zugrestaurant fuehrte. Hier war eher Discofeeling als Restaurant angesagt. Sehr unerwartet, aber witzig :)



14. Tag - Chiang Mai

Heute war mal wieder Sightseeing angesagt. Bewaffnet mit unserem Lonely Planet machten wir uns auf den Weg, um die Wats zu besichtigen, die mal wieder sehr beeindruckend waren. Abends ging es dann nach einem leckeren Dinner auf ein Neues auf den Nachtbazar. Da war wieder echt was los. Vor allem, als ein Regenschauer die Stadt kurzfristig unter Wasser setzte. Auf unserem Trip mussten wir allerdings feststellen, dass Chiang Mai doch nicht mehr als Shopping und ein paar Tempel zu bieten hat.



Positiv war fuer heute zu vermerken, dass wir endlich eine Entscheidung bezueglich des Strandurlaubs getroffen haben. Morgen soll es zunaechst mit dem Zug zurueck nach Bangkok gehen und dann uebermorgen weiter nach Surat Thani, um von dort aus mit der Faehre nach Koh Samui ueberzusetzen. Wir freuen uns schon tierisch :) :)

Donnerstag, 26. Juli 2012

13. Tag - Chiang Mai

Wow, die Busfahrt war echt mal hart! Dazu muss man sagen, dass die Strassen in Laos teilweise eher Lehmwege sind, die gerade jetzt in der Regenzeit von Schlagloechern uebersaeht sind. Dementsprechend glich die Fahrt eher einem Trip mit dem Schiff. Von der Schaukelei konnte einem ganz schoen uebel werden. Schlafen war demzufolge auch nicht so wirklich moeglich und deshalb waren wir echt froh, dass die Ankunft an der Grenze zu Thailand 1,5 Stunden eher als erwartet erfolgte. Das haetten wir im Leben nicht fuer moeglich gehalten. Puenktlichkeit ist schon so ne Sache, aber das konnten wir mal ueberpuenklich nennen ;)

Per Boot ging es dann ueber die Grenze, wo wir erneut ein Visum fuer 15 Tage erhielten. Passte mit unseren Flugdaten haargenau. Was ein Glueck!!! Nach einem zweistuendigen Aufenthalt in einem Reisebuero bestiegen wir dann den naechsten Bus, der uns endlich zu unserem weiteren Etappenziel Chiang Mai bringen sollte. Huiuiuiuiui, zum Glueck haben wir die Fahrt ueberlebt. Denn die Manoever, die der Busfahrer auf der Strecke vollzogen hat waren mehr als halsbrecherisch.

Aber, wir sind ja heile angekommen und mussten uns dann erst einmal der Tuktuk- und Taxi-Mafia entziehen. Nur weil wir Touristen sind, sollten wir fuer den kurzen Weg in die Stadt horrende Preise zahlen. Aber nicht mit uns! Ein paar hundert Meter vom Busbahnhof entfernt wurden uns dann wieder normale Preise angeboten. Ha, denen haben wir es aber gezeigt ;)

Und nun sind wir in Chiang Mai, was nach der Idylle und Gemuetlichkeit aus Laos ein absoluter Kontrastpunkt ist. Hier ist wieder highlife angesagt und wir freuen uns echt schon auf unseren entspannten Strandurlaub. Beendet haben wir diesen langen und anstrengenden Tag mit einem Bummel ueber den bekannten Nachtmarkt, welcher uns aber aufgrund von Reizueberflutung doch recht schnell wieder in unser Guesthouse getrieben hat. Das Bett hatten wir uns verdient. Gute Nacht!


12. Tag - Luang Prabang - Chiang Mai

Es regnet, es regnet, die Erde wird nass! Unter diesem Motto sollte der heutige Tag stehen. Trotzdem hielt uns nichts davon ab, endlich auch mal LuangPrabang zu besichtigen, denn heute Abend sollte es schliesslich weiter nach Chiang Mai gehen. Leider hatten wir unsere neu erstandenen Regencapes ganz sicher ganz unten im Rucksack verstaut, so dass wir wie die begossenen Pudel durch die Stadt liefen. Kurz sollte hier erwaehnt sein, dass uns die Regenjacken einen sehr lustigen Moment mit annaehrend modelgleichen Catwalkeinlagen beschert hatte, der Einkauf hat sich also tatsaechlich gelohnt ;)

Los ging es dann also auf einen Berg, von dem aus man trotz Regens eine herrliche Aussicht ueber die Stadt geniessen konnte. Auf dem Weg nach unten konnte man neben zahlreichen Buddhastatuen auch den Fussabdruck Buddhas bestaunen. Wer es glaubt wird seelig. Ich haette mich locker in den Abdruck reinlegen koennen. Demzufolge muss Buddha eine T-Rex-gleiches Monster sein. Sehr merkwuerdig!!! Unsere Strecke fuehrte uns dann entlang des Mekong, vorbei an schnuckeligen Haeuschen, verschiedenen Tempeln, der Moenchschule und endete im Utopia, einer Bar, auf der man den ganzen Tag auf Matratzen rumlungern und die Aussicht geniessen kann. Hier verweilten wir dann auch einen grossen Augenblick. Dies war nicht nur bedingt durch die unglaublich relaxte Atmosphaere (come here for a drink and spend a whole day), sondern auch durch den anhaltenden und immer staerker werdenden Regen.










Zum Abschied in Laos gingen wir noch einmal vorzueglich im mitlerweile zu unserem Stammlokal aufgestiegenen Khmu Restaurant essen. Dies war vor der Horrorbusfahrt auch bitter noetig. Denn ueber 19 Stunden im Bus uebersteht man echt nur gut gestaerkt.
Und dann hiess es leider byebye Laos, tschuess Gemuetlichkeit...

Dienstag, 24. Juli 2012

11. Tag - Luang Prabang

Sabai di heisst hallo auf laotisch. Also: Sabai di :) Heute war ein grandioser Tag. Los ging es schon um 8 Uhr im Minivan auf zum Elephant Village. Dort warteten schon direkt einige dieser riesigen, grauen Zeitgenossen auf uns. Zunaechst ging es auf dem Ruecken der Tiere in einem Korb quer durch den Dschungel. Das war schon gar nicht mal so schlecht. Unterwegs durften wir uns dann auch mal auf den Kopf eines Elefanten setzen. Das war dann schon ne Nummer spannender und auch ne ganz schoen kratzige und borstige Angelegenheit :) Danach wechselten wir dann vom Korb des einen Elefanten auf den Ruecken eines anderen. Dieser hiess Pancake und zeigte sich schon sehr schnell als ziemlich unruhiger Artgenosse mit eigenem Kopf. Also ich bin nun wirklich kein Schisshase, aber nachdem der Elefant an einem sehr steilen und glatten Abhang einfach mal seinen Kopf geschuettelt hat und uns dabei fast abgeworfen hat, war mir kurzfristig doch einmal ganz anders zumute. Also unter einem Elefanten sollte es nun wirklich nicht enden ;) Nach dieser Situation beruigte sich das Tier aber und wir erreichten sicher den Fluss. Hier blieben wir auf den Tieren sitzen, die sich dann mal gemaechlich ins Wasser flaetzten, das mir dann ihm wahrsten Sinne des Wortes bis zum Hals stand. Das war aber eine echt lustige und ziemlich erfrischende Angelegenheit :) Nachdem wir die Elefanten dann gefuettert haben war das total tolle und beeindruckende Erlebnis auch schon wieder vorbei. Es hat sich echt gelohnt! Tolle Tiere!







Nach dieser echt aufregenden Erfahrung fuhren wir dann weiter zu dem echt tollen Kung Si Wasserfall. Ueber etliche Kaskaden schlaengelt er sich hinab und man kann darin hervorragend schwimmen.



Hinterher sollten wir dann noch in ein echtes Hmong-Dorf gebracht werden. Schnell zeigte sich aber, dass die Einwohner weniger traditionell waren, als jede Familie hier im Ort. Total niedliche Kinder saeumten die Strassenraender und versuchten uns mit einem eingeuebten Spruch: oe for fiftz thousand zum Kauf von Armbaendern zu bewegen. Gebettelt wurde auch ordentlich, so dass die Stimmung echt sehr bedrueckend war und wir dann auch recht froh waren, den Heiweg antreten zu koennen.



Ja und nun wollten wir eigentlich noch ueber den Nachtmarkt schlendern und vielleicht noch einmal hier und da Geld ausgeben. Doch gerade fing es mal wieder an zu schuetten. Zum Glueck wird es dabei nicht so richtig kalt. Allerdings benoetigen wir jetzt einen Plan B.
Tja, und Morgen geht es dann mit dem Bus schon wieder Richtung Thailand, genauer nach Chiang Mai, wobei die Fahrt hoellische 19 Stunden dauern wird.

10. Tag - Luang Prabang

Plitschplatsch ging es heute einfach nur den ganzen Tag und es war am Himmel absolut kein Ende in Sicht. Also haben wir uns nach dem Fruehstueck auf den Balkon vor unserem Zimmer gesetzt und den halben Tag mit Postkartenschreiben und Rumlungern verbracht. Das war aber auch mal gar nicht so schlecht und so konnten wir das Uebel doch mit dem Nuetzlichen verbinden:)





Abends sind wir dann noch eine Runde ueber den Nachtmarkt (bei Regen nicht ganz so geil) geschlendert und haben trotzdem ordentlich geshoppt. Nach dem Essen gab es dann noch das mitlerweile obligatorische Gute-Nacht-Bier (Beer Lao) und dann ging es auch schon ins Bett, denn fuer Morgen steht eine Elefanten-Safari, gemeinsam mit den Belgiern, auf dem Programm. Wir sind schon ganz aufgeregt!!!

9. Tag - Vang Vieng - Luang Prabang

Heute ist mal so gar nichts spektakulaeres passiert. Wieder einmal ging es mit dem Bus weiter, von Vang Vieng nach Luang Prabang. Die Fahrt dauerte ca. 6 Stunden, dabei legten wir allerdings nur ca. 170 Kilometer zurueck. Wie wir unterwegs feststellen konnten, war die lange Fahrt dadurch begruendet, dass sie die ganze Zeit ueber unzaehlige Serpentinen durch kleine Bergdoerfer fuehrte. Waehrend unserer Pausen konnten wir dann auch die atemberaubende Aussicht geniessen. Einfach nur toll!



Angekommen in Luang Prabang haben wir dann ein belgisches Paerchen getroffen, dass wir vorher schon in Vientiane kennengelernt hatten. Mit ihnen sind wir dann kurzer Hand auch auf Hostelsuche gegangen. Und hier haben wir echt ein tolles Fleckchen aufgetan. Mitten in einer ruhigen und gruenen Gasse haben wir ein Guesthouse mit Balkon gefunden, das fuer jeden nur 4 Euro die Nacht kostet. Allerdings haben wir einen kleinen Mitbewohner, naemlich einen kleinen, scheuen Gecko. Dem haben wir im Gegensatz zur Kakerlake auch Asyl gewaehrt ;)
Zum Ausklang dieses wenig ereignisreichen Tages sind wir dann kurzerhand mit unseren Reisebekanntschaften Essen gegangen. Die beiden sind nicht nur unglaublich nett, sondern haben uns auch dieses grandiose Getraenk empfohlen: Lemon Mint Shake. Da koennte ich mich einfach nur reinsetzen :)




Samstag, 21. Juli 2012

8. Tag - Vang Vieng

Jiha, heute waren wir dann endlich auf dem Mekong tuben. Sofort nach dem Fruehstueck wurden wir von einem Grossraum-TukTuk abgeholt und zum Mekong gebracht. Doch zunaechst stand caving auf dem Programm, was uns beim Buchen der Tour nicht so bewusst gewesen ist. Also mussten wir mit unserem Guide zunaechst durch moskitoreichen und mit Kuehen bevoelkerten Urwald stapfen, um anschliessend mit Stirnlampe bewaffnet durch eine Tropfsteinhoehle zu maschieren oder eher zu schlittern. Diese war auch nur ueber eine mehr als gebrechliche Holzleiter zu erreichen. Irgendwann wurde uns das ganze zu bunt und wir haben unseren Guide zur Umkehr ueberredet. Die naechste Hoehle hat er sich dann netterweise geklemmt. So sahen wir nur noch Elephant Cave, die ganz einfach zu erreichen war.





Nach der Hoehlenbesichtigung und jeder Menge Verfluchungen ging es dann endlich auf einen Tube und: wieder rein in eine Hoehle, wo man sich an einem Seil ziehend fortbewegen konnte. Das war dann aber echt ganz cool.



Nach dem Mittagessen wurden wir dann weiter den Fluss abwaerts gekarrt, wo wir uns dann auf die 5 km lange Tubing-Strecke begeben haben. Das war echt mal der Knaller. Beine baumeln lassen, Po ins recht erfrischende Wasser haengen und sich einfach mal treiben lassen. Die Stroemung des Flusses hat die Richtung vorgegeben und ab gings. Rechts und links des Mekong reihten sich dann zahlreiche Bars auf, wovon wir dann auch eine ansteuerten. Dort konnte man nicht nur in der Sonne rumhaengen, sondern auch mit der Zwille Dosen abschiessen, Boules  oder Mud Volleyball spielen. Die Zwille hatte es uns dabei echt angetan ;)









Nach einem echt tollen und abenteurreichen Tag haben wir jetzt gerade noch unsere Weiterfahrt fuer Morgen nach Luang Prabang organisiert und werden uns gleich wieder gemuetlich in einer der chilligen Bars niederlassen und noch einen Happen essen.