Donnerstag, 9. August 2012

28. Tag - Singapur - Doha - Frankfurt

Oiiiiii, und schwupps ist der Urlaub auch schon wieder vorbei. Um mir die Zeit zu vertreiben, habe ich mich heute auf den Weg in die Orchard Road gemacht. Diese Strasse ist mit 2,5 Kilometern Laenge quasi die laengste Shopping Mall in Singapur. Eine Mall steht neben der anderen. Hauptsaechlich kann man hier bei Louis Vouitton und Co. shoppen gehen. Dazwischen findet man aber immer wieder Laedchen, die eher meiner Preisklasse entsprechen.

Nachdem ich mich durch den ganzen Rummel gequaelt hatte, machte ich mich auf in die Emerald Hill Road. Wie an vielen Stellen in Singapur, fand ich hier wieder die kleinen, gemuetlichen und bunten Haeuserreihen vor.




Weiter zog es mich dann durch den Istana Park in den Fort Canning Park. Inmitten der ohnehin schon sehr gruenen Stadt eine richtig Oase.





Weiter fuehrte mich mein letzter Gang durch die Stadt zur Armenian Church und zur St. Andrews Cathedral. Endlich mal Kirchen nach den ganzen Tempeln. Eine gute Einstimmung auf die deutsche Kultur.





Zum Abschluss meiner Tour fuehrte es mich dann am Parlament vorbei noch einmal zum Fluss, wo ich noch einen letzten Blick auf die Hochhaeuser genossen habe.




Jetzt bin ich wieder im Hostel, werde mir noch was zu Essen machen, duschen gehen und gegen 18:00 den Weg zum Flughafen antreten. Bye Bye Singapur heisst es dann und Morgen frueh dann wieder Hallo Deutschland :) Freue mich schon!

27. Tag - Singapur

Heute war doch tatsaechlich mein Glueckstag. Denn Singapur hat Nationalfeiertag und ausgerechnet an diesem bin ich hier.
Aber bevor es zum Festivalgelaende ging stand fuer mich noch eine Runde Sightseeing auf dem Programm. Da Chinatown bei meinem Hostel quasi um die Ecke liegt und ich es gestern nur kurz bei Nacht gesehen habe, machte ich mich zuerst dahin auf. Hier habe ich einen Tempel besichtigt, auf dessen Dach ein Garten war. Ausserdem war hier eine Gebetsmuehle anzufinden. So drehten sich viele glaeubige Besucher froehlich vor sich hinmurmelnd mit dem riesigen Zylinder im Kreis. Ansonsten habe ich noch weitere Tempel zumindest von aussen gesehen, hatte aber nicht die Musse mir jedes Mal Roecke auszuleihen und mir Tuecher um die Schulter zu haengen. Fasziniert war ich auch von den vielen kleinen Haeuschen, die ueberhaupt gar nicht an Chinatown erinnerten.





Weiter ging mein Tagestrip dann nach Little India. Hier war es auch wieder ganz bunt und viele hinduistische aber auch thaoistische Tempel zierten das Stadtteilbild. Suess waren auch die vielen kleinen Gassen, in denen wieder ganz laenderuntypische Haeuschen anzufinden waren.








Zum Abschluss dieser Tour durchstreifte ich auch noch das arabische Viertel. Auch hier waren die Gebaeude wieder, durch ihre bunte Farbe, ein Blickfang.



Nach dieser durchaus anstrengenden Tour (ca. 30 Grad - Singapur liegt naemlich fast am Aequator) goennte ich mir eine kurze Verschnaufpause im Hostel, um mich dann auf den Weg zu meinem zweiten Tagestrip zu machen. Dieser fuehrte mich zunaechst zu den Gardens By The Bay, die erst kuerzlich geoeffnet wurden. Leider konnte ich hier, wie vorher gedacht, kein schattiges Plaetzchen zum Lesen finden, da ich sofort von einem Ameisenstaat angegriffen wurde.





So ging es dann fuer mich schnell weiter auf das Hotel, auf dem auf drei Saeulen ein Schiff gebettet ist. Hier habe ich ganz frech an der Rezeption gesagt, dass ich oben was trinken moechte. Also ging es fuer mich hoch mit dem Fahrstuhl in den 57. Stock. Ganz flink bin ich auf die Aussichtsplattform geschluepft, habe meine Fotos gemacht und mich schleunigst verduftet. Hat glaube ich keiner gemerkt ;) Aber es hat sich gelohnt. Der Ausblick war echt toll und haette mich legal ca. 15 Euro gekostet.




Schliesslich trieb es mich dann doch zum Festgelaende an der Marina Bay, wo den ganzen Tag ueber schon ganze Familien auf Decken warteten, um spater den besten Blick auf das Feuerwerk erhaschen zu koennen. Dieses war dann auch echt grandios! Geendet hat es dann, wie jedes Feuerwerk, mit einem ordentlichen Knall :) Vorher wurde der Himmel noch von Flugzeugen und Jets beflogen, wobei dabei die sonst so lauten ahhhhhhs und ohhhhhhhhhhs der Schaulustigen durch den ohrenbetaeubenden Laerm uebertoent wurden.







Nach den Feierlichkeiten habe ich noch ein wenig den Anblick der Stadt genossen und werde mich gleich ins Bett begeben. Denn Morgen ist der letzte Tag der Reise. Es geht wieder zurueck nach Hause. Vorher habe ich aber noch genug Zeit, einen weiteren Streifzug durch die Stadt zu unternehmen, da mein Flieger erst um halb 10 startet. Gute Nacht :)

Mittwoch, 8. August 2012

26. Tag - Bangkok - Singapur

Buhuuuuuuuuu! Heute hiess es in aller Fruehe um 6 Abschied nehmen. Schon komisch, jetzt ploetzlich wieder auf sich alleine gestellt zu sein, nachdem man ueber 3 Wochen lang sein Bett geteilt hat. Aber Maren: es war sehr schoen mit dir. Ich habe die Zeit sehr genossen und wir haben viel Beeindruckendes, aber auch Lustiges erlebt :) Danke!

Normalerweise hat es auf unserer Reise immer sehr gut geklappt, wenn wir Shuttle-Busse gebucht hatten. Aber heute Morgen liess der Fahrer doch echt lange auf sich warten. Ich war schon kurz davor mir ein Taxi zu schnappen, da tauchte ploetzlich ein Rollerfahrer im Borussiatrikot auf. Wie cool! Und dieser BVB-Fan sattelte mich samt Rucksack hinten auf sein Gefaehrt. Mensch, da hatte ich nach meinem Unfall mal echt Schiss! Zum Glueck ging die Fahrt nicht allzu lange. Endlich sass ich dann im Bus auf dem Weg zum Flughafen.

Nach nur 2,5 Stunden Flug bin ich dann in Singapur angekommen. Mit der Bahn ging es direkt zum Hostel, das total sauber und extrem modern eingerichtet ist. Ein kleines Bonbon gab es dann auch noch, denn hier ist das Fruehstueck tatsaechlich inklusive, cool! Hier schlafe ich mit 5 anderen Maedels in einem Raum, der natuerlich pink angestrichen ist ;) Ansonsten wuerde ich hier sagen: IKEA laesst gruessen!


Ziemlich flott habe ich mich dann aber auf zum Sightseeing gemacht, den ich wollte noch vor dem Sonnenuntergang die Marina Bay umrunden. Der Anblick war echt atemberaubend, so dass mich die Stadt auf Anhieb faszinierte.









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Puenktlich zum startenden Sonnenuntergang sass ich am Pier der Marina Bay Sands und habe den Anblick einfach nur genossen. Da war es mir auch eigentlich egal, dass mir nen Vogel auf die Schulter gekackt hat :)




Fuerchterlich ausgehungert machte ich mich dann Abends auf den Weg Richtung Chinatown, um was koestliches in meinen Mage zu bringen. Die Essensgelegenheiten, die sich mir tagsueber boten waren einfach unbezahlbar. Nach den guenstigen Mahlzeiten waehrend meiner Reise ist es nun echt schwierig, sich wieder an die europaeischen Preise zu gewoehnen. Irgendwann habe ich dann auch, nachdem ich ueber den Nachtmarkt geschlendert bin, etwas Guenstiges zum Essen entdeckt. Leider ist das Essen hier in Singapur sehr gewoehnungsbeduerftig und nicht so wirklich nach meinem Geschmack. Erschwert wurde das Essen zusaetzlich dadurch, dass es nur Staebchen gab. So habe ich gefuehlt jede Nudeln einzeln in einem Konzentrationsakt Richtung Mund befoerdert. Ganz schoen anstrengend.




Zum Abschluss des Tages habe ich mich noch an den Fluss gesetzt, meine Cola (@Maren: kein Bier!) alleine geschluerft, den Leuten zugesehen und die Live-Musik genossen. Ich bin echt beeindruckt von Singapur! Echt eine Reise wert!



25. Tag - Bangkok

Tata! Und da bin ich schon wieder in Bangkok. So langsam kenne ich mich hier auch schon aus. Dieses Mal haben wir uns ein Hostel in einem etwas ruhigerem Bereich des Backpackerviertels herausgesucht. Das Gute ist, dass Maren hier, wenn ich weg bin, direkt in ein Einzelzimmer ziehen kann. Ziemlich unmotiviert nach der langen Fahrt haben wir uns dann trotzdem wieder raus auf die Strasse gemacht und sind durch die Gegend geschlendert. Natuerlich gab es den ein oder anderen Boxenstop in einem Strassencafe.

Abends gab es dann unser Abschlussessen und -bier in dem gleichen Restaurant, in dem wir vor ca. 3,5 Wochen unser erstes gemeinsames Mahl zu uns nahmen. Das nenne ich mal ne Runde Sache :)



Anschliessend wollten wir noch unser absolutes Highlight des Tages geniessen. Mit einem ziemlich orientierungslosen Taxifahrer cruisten wir durch die Stadt, um die Sirocco-Bar zu finden, von der aus man Nachts einen atemberaubenden Ausblick ueber die Stadt haben soll. Dort angekommen wurden wir unmissverstaendlich darauf hingewiesen, dass wir mit unseren FlipFlops keinen Zugang bekommen werden. Haha! Viele andere Frauen durften mit ihrem laessigen Schuhwerk in den Aufzug steigen. Die hatte es wohl auf uns abgesehen. Frechheit!
Ziemlich frustriert blieb uns dann nichts anderes uebrig, als mit einem Taxi wieder zurueck zur Khao San zu fahren. Die Taxifahrt hatte es absolut in sich: wir fuehlten uns wie in einem Actionfilm, da uns der Fahrer in einem halsbrecherischen Tempo durch die Stadt chauffierte. Ganz schoen angsteinfloessend ohne Anschnallgurt...

Zum Abschluss der Tages genossen Maren und ich unser letztes gemeinsames Changbier bei Live-Musik. Trotz der bloeden Tuersteherin ein echt schoener Abschluss!



Dienstag, 7. August 2012

24. Tag - Koh Samui - Surat Thani - Bangkok

Schluchz!!!! Heute war es leider so weit. Nach einem sehr kurzen Aufenthalt am Strand wurden wir um 12 Uhr abgeholt und zum Faehranleger gekarrt. Schweren Herzens hiess es bye bye Strand und bye bye relaxte Zeit. Denn es hiess wieder Faehre- und Busfahren auf dem Weg zum Nachtzug und ewige Wartezeit fuer uns, bis wir diesen endlich besteigen und Richtung Bangkok lostuckern konnten.






Im Zug gab es dann den ueblichen Zugkoller und die obligatorische Besichtigung des Zugrestaurants. Mal wieder eine Mordsgaudi :) Zumal der Tisch uns etwa bis zum Kinn reichte...